Die Staufer und Kloster Lorsch


Der Name "Wachenheim" taucht zum ersten Mal auf exakt am 30.März 766. Damals wurde die Schenkung eines Wachenheimer Wingerts offiziell beurkundet, und zwar im "Lorscher Codex", einer wertvollen Handschrift, angefertigt von Mönchen des karolingischen Reichsklosters Lorsch an der Bergstraße. Neben Lorsch erhielt als auch das Kloster Weißenburg, das heutige Wissembourg im Elsaß, diverse Schenkungen aus unserem Weinort.

 

2008 überraschte der Heimatverein mit einer kleinen Sensation: anläßlich einer Sonderausstellung erhielt der Verein die Zusage, den Lorscher Codex in der Ludwigskapelle auszustellen. Die kostbare Handschrift, deren brillante Farben auf dem brüchigen Pergament nicht länger als nötig dem Licht ausgesetzt werden dürfen, wurde wie ein hochkarätiges Schmuckstück in einer Glassvitrine ausgestellt und streng bewacht.


In der Mitte des 12. Jhd. wird Wachenheim der Pfalzgrafschaft angegliedert. Das war zur Regentschaft des Stauferkönigs Konrad. Man vermutet, daß in dieser Epoche die Wachtenburg erbaut wurde. Einige meinen, der Bau fällt eher in die Zeit König Friedrich Barbarossas, oder sogar noch früher, in die Zeit des Salierkönigs Konrad II.

Wie auch immer: im 13. Jhd. wurden nachweislich der Ort Wachenheim und die Wachtenburg mehrmals vererbt, belehnt und verpfändet.

Wir entwickeln uns zur Stadt ...